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  Der 6 Millionen Dollar Mann
 



Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 1




Inhalt
Der Astronaut Colonel Steve Austin wird bei einem Testflug lebensgefährlich verletzt. Nach einer 6 Mio. teuren Operation des Geheimdienstes ist er halb Mensch, halb Maschine und arbeitet in geheimer Mission. Er ist der SECHS MILLIONEN DOLLAR MANN.

Der Astronaut und Testpilot Colonel Steve Austin wird bei einem Flugzeugabsturz lebensgefährlich verletzt und zieht sich schwere Verletzungen zu. Regierungschirurg des Geheimdienstes OSI (Office of Scientific Intelligence) Dr. Rudy Wells ersetzt in einer sechs Millionen Dollar teuren Operation Austins Beine, einen Arm und ein Auge durch atomar betriebene, elektromechanische Prothesen. Austin wird so "bionisch" wiederhergestellt und verfügt ab sofort über übermenschliche Kräfte. Mit seinen neuen Beinen rennt er problemlos 60 Meilen pro Stunde, sein Arm hebt problemlos ein Auto und sein bionisches Auge erlaubt es ihm, im Infrarotmodus zu sehen und ist zusätzlich mit einem 20-fach Zoom ausgestattet. Mit neuer Identität arbeitet er als Agent des OSI in geheimer Mission und trifft auf gefährliche Wissenschaftler, Cyborgs und außerirdische ferngesteuerte Monster.
 

Anbieter: Universum Film

Genre: Tv-Serie,

FSK: 12

Laufzeit: 816

Medien-Typ: 4 & DVD9

Verpackung: Keep Case

 


Erneut kommt eine Serie vergangener Flimmerkistentage, die sicher nicht nur bei mir wahren Kultstatus besitzt, zur Veröffentlichung auf DVD. Es ist das Label "Universum Film", welches mit den vier DVDs der hier vorliegenden Box die erste Staffel dieser US-amerikanischen Science-Fiction-Actionserie auf den deutschen Markt bringt. Von 1974 bis 1978 wurden insgesamt über 100 Episoden dieser Reihe unter dem Originaltitel "The Six Million Dollar Man" durch die "Harve Bennet Production" abgedreht. Als eigentliches Premierendatum steht in den USA der 18. Januar 1974. Hier in Deutschland war "Der 6 Millionen Dollar Mann" dann erstmals ab dem Juli 1988 im Fernsehen zu sehen.

Angedacht war die spätere Serie, anfänglich eigentlich nur als ein Spielfilm, basierend auf dem Roman "Cyborg" vom amerikanischen Autor Martin Caidin (1927-1997). Aufgrund der überaus positiven Resonanz bei den Zuschauern entschloss man sich nach Ausstrahlung des Films zur Produktion einer Serie. Später entstand mit "Die sechs Millionen Dollar-Familie" sogar noch eine Zeichentrickserie und mit "Die sieben Millionen Dollar Frau" ein weiterer überaus erfolgreicher Ableger. Mit der nun hier vorliegenden DVD-Box kommen die insgesamt siebzehn Folgen der ersten Staffel zur Veröffentlichung.

Der damals als Pilot entstandene Film, welcher in die Geschichte einführt, fehlt hier leider. Laut Auskunft des veröffentlichenden Labels "Universum Film", sind es rechtliche Schwierigkeiten, die dies, wie in der Vergangenheit auch schon so oft, verhindern. Man ist jedoch bemüht, den Piloten mit einer der kommenden Veröffentlichungen innerhalb der Reihe, nachzureichen. Schön wäre es schon, allein der Vollständigkeit halber.

Auch wenn die Entstehung und Produktion der Serie "Der sechs Millionen Dollar Mann" nun auch schon wieder mehr als dreißig Jahre zurückliegt, so hat die Zeit weder dem bionischen Helden der Serie, noch der Serie selbst etwas an haben können.

Als geradezu ein Paradebeispiel für spannende fantasiereiche und dabei zugleich bestens unterhaltende Serienkost ist es einfach nur schön, dass nun endlich die ersten Folgen dieses TV-Kults auf DVD zu haben sind.

Heute wie damals fasziniert die in der Serie erzählte Geschichte über den Astronauten und Testpilot "Colonel Steve Austin" (Lee Majors). Als dieser bei einem Testflug schwer verunglückt, lässt der Geheimdienst "OSI" ihn in einer 6 Millionen teuren und geheimen Operation, zu einem Individuum, welches schon beinahe halb Mensch und halb Maschine ist, umoperieren. Bei der durch den Chirurg Dr. Wells (Allan Oppenheimer) durchgeführten OP, werden "Austin" beide Beine, ein Arm sowie ein Auge durch bionische Super-Prothesen ersetzt. Fortan kann er schneller wie ein jeder andere Mensch laufen, hat in seinem neuen Arm Kräfte, mit denen er zb. ein ganzes Auto mühelos in die Höhe stemmt und kann ausgestattet mit dem Superblick seines eingesetzten Auges, alles zigfach vergrößern und selbst kleinste und weit entfernteste Details erkennen.

Seine übermenschlichen Kräfte setzt "Austin" fortan, unter neuer Identität, als Mitarbeiter der OSI (Office of Scientific Intelligence) ein, um dem Geheimdienst bei seiner Arbeit gegen gefährliche Cyborgs, Mutanten und Monster aber auch aus dem Ruder gelaufene und gefährlich werdende Wissenschaftler und andere Gauner zu unterstützen.

Für die Zuschauer bedeutet all dies freilich spannende Unterhaltung in den abwechslungsreich erzählten und gezeigten Geschichten dieser einzigartigen und kultigen Science-Fiction-Actionserie aus der Mitte der Siebziger Jahre. Neben Steve Austin, der für seine hier gespielte Rolle sogar für den "Golden Globe" nominiert wurde, sind noch einige weitere Stars zu sehen. So zb. Stefanie Powers (Hart aber herzlich) oder auch Farrah Fawcett (Drei Engel für Charlie).
 
Verpackt in einem Klarsicht Jumbo-Amaray-Case, finden die zu zweit versetzt übereinander lagernden insgesamt vier DVDs dieser Veröffentlichung ihren Platz. Im Innenraum, auf der Rückseite des Frontcovers, finden sich neben den einzelnen Episodentiteln auch eine kurze Inhaltsangabe zu allen siebzehn der von den DVDs dieser Box zu erlebenden Folgen, abgedruckt.

Mit einer vom veröffentlichenden Label angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 816 Minuten und im Format 4:3 (1.33:1) kommt das Bild der hier vorliegenden DVD-Box zur Ansicht. Leider lassen sich die vergangenen mehr als dreißig Jahre seit Produktion der Reihe, in der dann von den vier DVDs zu erlebenden Bildqualität nicht leugnen.

Im Gesamteindruck fällt auf, dass es schon innerhalb und dann natürlich auch zwischen den einzelnen Folgen Unterschiede in der bildlichen Qualität zu beobachten gibt. Natürlich ist mir bewusst, dass eine derart betagte Produktion nun nicht mit einem Bild wie die allerneueste Hollywoodproduktion aufwarten kann. Aber ich denke, dass hier mit einer angemessenen und zugleich auch sanften Bearbeitung des für die DVDs verwendeten Filmmaterials, noch einiges hätte verbessert werden können. Verdient hätte es dieser Kult vergangener Fernsehtage zweifelsohne.

Die DVD-Menüs bieten aus dem Hauptmenü heraus die Möglichkeit alle Folgen "am Stück", also ohne Unterbrechung hintereinander zur Wiedergabe zu starten. Über die Anwahl der Option "Folgenauswahl" lässt sich ein separat öffnendes Menü, mit den in Textform aufgeführten Einzelepisoden der jeweils eingelegten DVD aufzeigen. Von hier aus können auch einzelne Folgen zur Wiedergabe gebracht werden. Als Extras finden sich neben verschiedenen Trailern, zu unterschiedlichsten Filmgenres, noch einige "Informationen zur Serie" in Form von mehreren Texttafeln auf den DVDs.

Tonbewertung
Ein in seinen Dialogen zumeist recht gut verständlicher deutscher wie auch englischer Ton im Format Dolby Digital 2.0 Mono, kommt von den DVDs dieser Veröffentlichung zu Gehör. Er kann in Bezug zum Datum der Produktion der Serie in seiner Qualität als recht gelungen und ohne größere Auffälligkeiten in sich beurteilt werden. Vom Klang her wirkt der Ton mittig gemischt. Der englische Original-Ton wirkt gegenüber dem deutschen etwas gedämpfter und zurückhaltender. Ein leichtes Rauschen macht sich hin und wieder in beiden Sprachvarianten bemerkbar, wirkt aber eigentlich nie wirklich störend. Leider finden sich keinerlei Untertitel auf den vier DVDs dieser Veröffentlichung.

Gesamturteil:
Lange mussten die deutschen Liebhaber und Fans dieser US-amerikanischen Science-Fiction-Actionserie mit Kultstatus auf eine Veröffentlichung auf DVD warten. Nun ist es soweit und "Universum Film" bringt die siebzehn Folgen der ersten Staffel zur Veröffentlichung. Die Serie hat trotz der vergangenen mehr als dreißig Jahre seit ihrer Fertigstellung, nichts von ihrer Faszination und an Spannung verloren. Schade nur, dass der allererste Pilotfilm nicht den Platz mit auf die hier vorliegende DVD-Box fand. Laut Information von "Universum Film" ist man aber bemüht, diesen auf eine der kommenden DVD-Boxen noch zur Veröffentlichung zu bringen.

Autor: Torsten


Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 2



Inhalt
Der Astronaut Colonel Steve Austin stürzt bei einem Testflug ab und wird lebensgefährlich verletzt. Ärzte des Geheimdienstes OSI (Office of Scientific Intelligence) ersetzen in einer sechs Millionen Dollar teuren Not-OP Austins Beine, einen Arm sowie ein Auge durch atomar betriebene, elektromechanische Prothesen. Der bionisch wiederhergestellte Austin verfügt ab sofort über übermenschliche Kräfte: Mit seinen neuen Beinen rennt er problemlos 60 Meilen pro Stunde, sein Arm hebt problemlos ein Auto in die Luft und sein bionisches Auge erlaubt ihm, alles im Infrarotmodus und in einem 20-fachen Zoom zu sehen. Als Agent des OSI arbeitet er nun unter einer neuen Identität in geheimer Mission und trifft unter anderem auf Cyborgs und außerirdische Monster. 


Anbieter: Universum Film

Genre: Tv-Serie,

FSK: 16

Laufzeit: 1008 min.

Medien-Typ: 5 & DVD9

Verpackung: Keep Case

 


Im Oktober 2010 kamen die ersten siebzehn, von den insgesamt mehr als einhundert produzierten Folgen des "The Six Million Dollar Man", wie die Reihe mit ihrem Originaltitel heißt, hier in Deutschland zur DVD-Veröffentlichung. Jetzt geht es, mit der kompletten zweiten Staffel und einundzwanzig Episoden weiter. Wie schon bei der ersten Staffel, steht auch hinter dieser zweiten, diesmal mit ganzen fünf DVDs daherkommenden Veröffentlichung, wiederum das Label "Universum Film".

Die unter dem deutschen Serientitel "Der Sechs Millionen Dollar Mann" bekannt gewordene und hier in Deutschland erstmals ab dem Juli 1988 im Fernsehen zu sehende und alsbald Kultstatus besitzende Reihe, beruht auf dem vom amerikanischen Autor Martin Caidin (1927-1997) geschriebenen Roman "Cyborg". Die Produktionsfirmen "Harve Bennet Production" und "Silverton Productions" waren es, welche in der Zusammenarbeit mit "Universal TV" diesen Kult vergangener Fernsehtage von 1974 bis 1978 entstehen ließen. Dabei war anfangs eigentlich nur ein einzelner Spielfilm angedacht. Der große Erfolg gab den Machern aber Recht und so entschloss man sich dann doch zur Produktion einer immerhin insgesamt fünf Staffeln umfassenden TV-Serie. Ab 1976 lief im amerikanischen Fernsehen, mit der Serie über "Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau" (The Bionic Woman), ein sehr erfolgreicher Spin-off des "Sechs Millionen Dollar Mann". Mit der erzählten Geschichte über "Die sechs Millionen Dollar-Familie", ging 1987 dann sogar noch eine amerikanisch-japanische Zeichentrickserie, in der die Familienmitglieder bionische Fähigkeiten besitzen, an den Start.

Weit mehr als dreißig Jahre sind nun auch schon wieder seit der Entstehung dieser Kultstatus besitzenden Serienproduktion vergangen. Aber wie bei Helden nun einmal eigentlich fast immer so üblich, hat auch der Serie selbst diese vergangene Zeit eigentlich nicht wirklich etwas anhaben können. Damals wie heute, schafft es diese Serie, mich mit ihren spannenden und immer wieder neu und fantasiereich dargebotenen und in Szene gesetzten Abenteuern zu faszinieren und zu begeistern.

Sicher mit ein Grund für den großen Erfolg dieser Serienproduktion war die durch Lee Majors in der Reihe verkörperte Hauptrolle des Astronauten und Testpiloten "Colonel Steve Austin". Als dieser bei einem Testflug schwer verunglückt, lässt der Geheimdienst "OSI" ihn in einer sechs Millionen teuren und geheimen Operation, zu einem Individuum, welches schon beinahe halb Mensch und halb Maschine ist, umoperieren. Bei der durch den Chirurg Dr. Wells (Allan Oppenheimer) durchgeführten OP, werden "Austin" beide Beine, ein Arm sowie ein Auge durch bionische Super-Prothesen ersetzt. Fortan kann er schneller wie ein jeder andere Mensch laufen, hat in seinem neuen Arm Kräfte, mit denen er zb. ein ganzes Auto mühelos in die Höhe stemmt und kann ausgestattet mit dem Superblick seines eingesetzten Auges, alles zigfach vergrößern und selbst kleinste und weit entfernteste Details erkennen.

Seine übermenschlichen Kräfte setzt "Austin" fortan, unter neuer Identität und als Mitarbeiter der OSI (Office of Scientific Intelligence) ein, um dem Geheimdienst bei seiner Arbeit gegen gefährliche Cyborgs, Mutanten und Monster aber auch aus dem Ruder gelaufene und gefährlich werdende machthungrige Bösewichte und andere Gauner zu unterstützen.

In der hier zu erlebenden zweiten Staffel kommt auch zum allerersten Mal innerhalb der Reihe "Jaime Sommers", die spätere "Sieben Millionen Dollar Frau", dargestellt durch Lindsay Wagner, ins Spiel. Eigentlich hatten die Autoren ihr in der Serie nur einen kurzen Auftritt an der Seite des "Sechs Millionen Dollar Mannes" angedacht. Wie er erhält auch sie nach einem lebensbedrohlichen Unfall, in einer mehrere Millionen kostenden Operation, bionische Ersatzteile und verfügt fortan über einige recht außergewöhnliche Fähigkeiten. Aber ihr Körper stößt die bionischen Ersatzteile ab und zum Ende der zweiten Staffel fällt "Jaime" ins Koma. Daraufhin erhielt der die Serie ausstrahlende Fernsehsender eine wahre Flut an Leserbriefen von Fans, die allesamt nicht wollten, dass "Jaime Sommers" stirbt. So erklärt sich dann auch die Idee und Produktion des folgenden Spin-off der "Sieben Millionen Dollar Frau".

Mit einer vom veröffentlichenden Label angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 1008 Minuten und im Format 4:3 (1.33:1) kommt das Bild der hier vorliegenden DVD-Box zur Ansicht. Leider lassen sich die vergangenen mehr als dreißig Jahre seit Produktion der Reihe, in der dann von den fünf DVDs zu erlebenden Bildqualität nicht leugnen. Im Gesamteindruck fällt auf, dass es schon innerhalb und dann natürlich auch zwischen den einzelnen Folgen Unterschiede in der bildlichen Qualität zu beobachten gibt. Natürlich ist mir bewusst, dass eine derart betagte Produktion nun nicht mit einem Bild wie die allerneueste Hollywoodproduktion aufwarten kann. Aber ich denke, dass hier mit einer angemessenen und zugleich auch sanften Bearbeitung des für die DVDs verwendeten Filmmaterials, noch einiges hätte verbessert werden können. Verdient hätte es dieser Kult vergangener Fernsehtage zweifelsohne.

Die DVD-Menüs bieten aus dem Hauptmenü heraus die Möglichkeit alle Folgen der jeweils eingelegten DVD "am Stück", also ohne Unterbrechung hintereinander über "Alle Abspielen" zur Wiedergabe zu bringen. Über die Anwahl der Option "Folgenauswahl" lassen sich in einem sich separat öffnenden Menü, die in Textform aufgeführten Einzelepisoden der im Player befindlichen DVD aufzeigen. Von hier aus können auch die einzelnen Folgen zur Wiedergabe gebracht werden. Als einzigste Extras bei dieser Veröffentlichung finden sich auf drei der fünf DVDs dieser Box, einige Trailer zu Veröffentlichungen aus verschiedensten Filmgenres.

Tonwertung
Ein in seinen Dialogen zumeist recht gut verständlicher deutscher wie auch englischer Ton im Format Dolby Digital 2.0 Mono, kommt von den DVDs dieser Veröffentlichung zu Gehör. Er kann in Bezug zum Datum der Produktion der Serie in seiner Qualität als recht gelungen und ohne größere Auffälligkeiten in sich beurteilt werden. Vom Klang her wirkt der Ton mittig gemischt. Ein leichtes Rauschen macht sich hin und wieder in beiden Sprachvarianten bemerkbar, wirkt aber eigentlich nie wirklich störend. Leider finden sich keinerlei Untertitel auf den vier DVDs dieser Veröffentlichung.

Gesamturteil:
Schön, dass mit der vorliegenden DVD-Veröffentlichung durch das Label "Universum Film" nun bereits die zweite Staffel dieser Kultserie der Siebziger erhältlich ist. Trotz der nicht immer zu hundert Prozent überzeugend zur Ansicht kommenden Bildqualität, überwiegt dennoch bei mir die Freude nun endlich diese mit so viel nostalgischem Charme behaftete TV-Serie vergangener Flimmerkistentage mein Eigen nennen zu können. Wünschenswert wäre, für die hoffentlich zeitnah verlegten noch ausstehenden drei weiteren Staffeln, eine mögliche Restauration und Bildbearbeitung für die Veröffentlichung auf DVD.

Der 6 Millionen Dollar Mann - Staffel 3



Inhalt
Der Astronaut Colonel Steve Austin stürzt bei einem Testflug ab und wird lebensgefährlich verletzt. Ärzte des Geheimdienstes OSI (Office of Scientific Intelligence) ersetzen in einer sechs Millionen Dollar teuren Not-OP Austins Beine, einen Arm sowie ein Auge durch atomar betriebene, elektromechanische Prothesen. Der bionisch wiederhergestellte Austin verfügt ab sofort über übermenschliche Kräfte: Mit seinen neuen Beinen rennt er problemlos 60 Meilen pro Stunde, sein Arm hebt problemlos ein Auto in die Luft und sein bionisches Auge erlaubt ihm, alles im Infrarotmodus und in einem 20-fachen Zoom zu sehen. Als Agent des OSI arbeitet er nun unter einer neuen Identität in geheimer Mission und trifft unter anderem auf Cyborgs und außerirdische Monster.  


Anbieter: Universum Film

Genre: Tv-Serie,

FSK: 12

Laufzeit: 1050 min.

Medien-Typ: 5 & DVD9

Verpackung: Keep Case

 


Nachdem es bereits seit einiger Zeit zwei DVD-Boxen mit den insgesamt 39 Folgen der ersten und zweiten Staffel gibt, bringt hier nun das veröffentlichende Label "Universum Film" die komplette dritte Staffel mit weiteren 21 Episoden des "6 Millionen Dollar Mann" zur Veröffentlichung.

Im gesamten Verlauf dieser von 1974 bis 1978 entstandenen Serienproduktion im Auftrag von "Universal TV" und unter der Mitwirkung der Produktionsfirmen "Harve Bennet Production" und "Silverton Productions", wurden in fünf Staffeln mehr als einhundert Einzelfolgen abgedreht. Den unmittelbaren Anstoß und somit mit die Idee zu diesem Kult vergangener Fernsehtage kam von dem amerikanischen Autor Martin Caidin (1927-1997) mit dessen Roman "Cyborg". Eigentlich sollte der Roman nur als Vorlage für einen einzigen abendfüllenden Spielfilm dienen. Der große Erfolg aber, sowohl bei den Zuschauern wie auch seitens der Kritik, gab den Machern recht und so entschloss man sich zur Produktion einer Fernsehserie, die aufbauend auf der Romanvorlage, die Geschichte weiter erzählt.

Aufgrund der ebenfalls positiven Resonanzen auf die Serienproduktion des "Sechs Millionen Dollar Mann" kam ab 1976, mit der Serie über "Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau" (The Bionic Woman), dann sogar noch ein sehr erfolgreicher Spin-off in das amerikanische Fernsehen. Mit der erzählten Geschichte über "Die sechs Millionen Dollar-Familie", ging 1987 dann sogar eine amerikanisch-japanische Zeichentrickserie, in der die Familienmitglieder bionische Fähigkeiten besitzen, an den Start.

Mehr als dreißig Jahre sind nun auch schon wieder seit der Entstehung dieser Kultstatus besitzenden Serienproduktion vergangen. Aber wie bei Helden selbst nun einmal eigentlich fast immer üblich, hat auch der Serie die vergangene Zeit eigentlich nicht wirklich etwas anhaben können. Damals wie heute schafft sie es mit ihren spannenden und immer wieder neu und fantasiereich dargebotenen und in Szene gesetzten Abenteuern zu faszinieren und ohne Längen in sich gelungen zu unterhalten.

Sicher mit ein Grund für den großen Erfolg dieser Serienproduktion war die durch Lee Majors in der Reihe verkörperte Hauptrolle des Astronauten und Testpiloten "Colonel Steve Austin". Als dieser bei einem Testflug schwer verunglückt, lässt der Geheimdienst "OSI" ihn in einer sechs Millionen teuren und geheimen Operation, zu einem Individuum, welches schon beinahe halb Mensch und halb Maschine ist, umoperieren. Bei der durch den Chirurg Dr. Wells (Allan Oppenheimer) durchgeführten OP, werden "Austin" beide Beine, ein Arm sowie ein Auge durch bionische Super-Prothesen ersetzt. Fortan kann er schneller wie ein jeder andere Mensch laufen, hat in seinem neuen Arm Kräfte, mit denen er zb. ein ganzes Auto mühelos in die Höhe stemmt, und kann ausgestattet mit dem Superblick seines eingesetzten Auges, alles zigfach vergrößern und selbst kleinste und weit entfernteste Details erkennen.

Seine übermenschlichen Kräfte setzt "Austin" fortan, unter neuer Identität und als Mitarbeiter der OSI (Office of Scientific Intelligence) ein, um dem Geheimdienst bei seiner Arbeit gegen gefährliche Cyborgs, Mutanten und Monster aber auch aus dem Ruder gelaufene und gefährlich werdende machthungrige Bösewichte und andere Gauner zu unterstützen.

Die hier an den Start gehende dritte Staffel wartet gleich zu Anfang mit einem wahrhaften Knaller auf. In der zweiten Staffel hatte ja erstmals innerhalb der Reihe "Jaime Sommers", die spätere "Sieben Millionen Dollar Frau", dargestellt durch Lindsay Wagner, ihren Auftritt. Auch sie hatte nach einem lebensbedrohlichen Unfall, in einer mehrere Millionen kostenden Operation, bionische Ersatzteile erhalten und verfügte fortan, wie auch "Austin", über einige recht außergewöhnliche Fähigkeiten. Da ihr Körper die bionischen Ersatzteile aber wieder abstieß, fiel "Jaime" zum Ende der zweiten Staffel ins Koma. Nun mit Beginn der dritten Staffel, gibt es in der Doppelfolge unter dem Titel "Die neue Jaime", ein völlig unerwartetes Wiedersehen von ihr und "Austin". Mit "Bigfoot und die Außerirdischen" kommt von der vierten DVD dieser Veröffentlichung eine weitere Doppelfolge zur Ansicht. Auch diese zeigt sich wieder äußerst spannend und unterhaltend. Überhaupt ist es den Autoren auch bei dieser dritten Staffel gelungen, abwechslungsreich und fantasievoll geschriebene Geschichten zu Papier zu bringen. So wird es für die Zuschauer und DVD-Käufer beim Ansehen der Episoden von den fünf DVDs der hier vorliegenden Veröffentlichung auch nicht nur einen Augenblick langweilig, sich die Abenteuer des "Sechs Millionen Dollar Mann" anzusehen.

Mit einer vom veröffentlichenden Label angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 1029 Minuten und im Format 4:3 (1.33:1) kommt das Bild der hier vorliegenden DVD-Box zur Ansicht. Wie auch schon in den beiden vorhergehenden Veröffentlichungen innerhalb der Reihe lassen sich auch hier die vergangenen mehr als dreißig Jahre seit Produktion der Reihe, in der von den fünf DVDs hier zu erlebenden Bildqualität nicht leugnen. Im Gesamteindruck fällt auf, dass es schon innerhalb und dann natürlich auch zwischen den einzelnen Folgen Unterschiede in der bildlichen Qualität zu beobachten gibt. Natürlich ist mir bewusst, dass eine derart betagte Produktion nun nicht mit einem Bild wie die allerneueste Hollywoodproduktion aufwarten kann. Aber ich denke, dass hier mit einer angemessenen und zugleich auch sanften Bearbeitung des für die DVDs verwendeten Filmmaterials, noch einiges hätte verbessert werden können. Verdient hätte es dieser Kult vergangener Fernsehtage zweifelsohne.

Die DVD-Menüs bieten aus dem Hauptmenü heraus die Möglichkeit alle Folgen der jeweils eingelegten DVD "am Stück", also ohne Unterbrechung hintereinander über "Alle Abspielen" zur Wiedergabe zu bringen. Über die Anwahl der Option "Folgenauswahl" lassen sich in einem sich separat öffnenden Menü, die in Textform aufgeführten Einzelepisoden der im Player befindlichen DVD aufzeigen. Von hier aus können auch die einzelnen Folgen zur Wiedergabe gebracht werden. Als einzigste Extras bei dieser Veröffentlichung finden sich bei vier der fünf DVDs bei dieser Box, einige Trailer zu Veröffentlichungen aus verschiedensten Filmgenres.

Tonwertung
Ein in seinen Dialogen zumeist recht gut verständlicher deutscher wie auch englischer Ton im Format Dolby Digital 2.0 Mono, kommt von den DVDs dieser Veröffentlichung zu Gehör. Er kann in Bezug zum Datum der Produktion der Serie in seiner Qualität als recht gelungen und ohne größere Auffälligkeiten in sich beurteilt werden. Vom Klang her wirkt der Ton mittig gemischt. Ein leichtes Rauschen macht sich hin und wieder in beiden Sprachvarianten bemerkbar, wirkt aber eigentlich nie wirklich störend. Leider finden sich keinerlei Untertitel auf den vier DVDs dieser Veröffentlichung.

Gesamturteil:
Die hier vorliegende Veröffentlichung der kompletten dritten Staffel schafft es nahtlos und genauso spannend und dabei unterhaltend an die beiden bereits veröffentlichten Staffeln anzuknüpfen. Schön, dass es diesen Serien-Kult-Klassiker vergangener Tage, Dank des hier veröffentlichenden Labels "Universum Film" nun bereits mit ganzen drei Staffeln auf DVD gibt. Nun fehlen nur noch zwei Boxen und alle der in den insgesamt fünf produzierten Staffeln entstandenen Episoden, dieser so wunderbar abwechslungsreich und fantasievoll geschriebenen wie auch in Szene gesetzte Reihe, stehen zum "Immerwiedersehen" zur Verfügung. Trotz der nicht ganz zufrieden stellenden Bildqualität, der zweifelsohne eine Bearbeitung recht gut angestanden hätte, dennoch eine ganz klare Empfehlung für Fans und Liebhaber diesen Seriengenres.

Autor: Torsten

 


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