Inhalt
Bruno Roth unterhält in einer alten Villa in Berlin-Lichterfelde das Detektivbüro Roth - zusammen mit Olga, der Frau seines Bruders, ihrem Sohn Uli und seiner Freundin Ricarda. Er ermittelt in Fällen von Industriespionage, Versicherungsbetrug, Personenschutz, Sabotage, Rauschgiftdelikten, Erbschleicherei oder Kunstfälschung. Bruno Roth ist ein cleverer, selbstbewusster und profitbedachter Mann, der nur lohnende Fälle übernimmt. Anders dagegen die Duisburger Detektei Löffelhardt. Albert Löffelhardt haust in einem alten Tante-Emma-Laden. Weil er ständig um seine Existenz kämpfen muß, nimmt er jeden Fall an. Überschneiden sich die Regionen beider Detekteien, arbeiten sie schon mal gezwungenermaßen zusammen, auch wenn es dabei immer wieder zu Konflikten kommt. Zwischen den beiden Detekteien entwickelt sich eine Art Konkurrenzkampf, weil sie sich trotz aller Freundschaft immer wieder gewollt oder ungewollt in die Quere kommen. Irgendwann wird es Löffelhardt zuviel, und er verschwindet von der Bildfläche. Egon Fetzer übernimmt seinen Laden, um ihn endlich zum Erfolg zu bringen und eine Detektivakademie zu gründen...
Bildbewertung
Mit dieser Veröffentlichung aus dem Studio "ARD-Video" und dem Vertriebspartner "EUROVIDEO" findet ein weiterer TV-Serien-Klassiker seinen Weg auf die DVD.
Auf den 5 DVD`s dieser Box befinden sich die 20 ersten der insgesamt 35 entstandenen Folgen dieser Reihe. Die erste Episode dieser Serie wurde am 22.04.86 in der ARD unter der damals sogenannten "Programmschiene" mit dem Titel "ARD vor acht" gezeigt.
Ein wahres Highlight allein ist schon das Lesen der Darsteller in der Besetzungsliste bei dieser Produktion. Allen voran natürlich die beiden Hauptdarsteller Manfred Krug (Liebling Kreuzberg, Auf Achse, Tatort usw.) und Klaus Löwitsch (1936-2002). Hervorragend besetzt auch Heinz Schubert (1925-1999) in der Rolle als "Egon Fetzer", vielen sicher auch ein Begriff und bekannt als "Ekel Alfred" in der Serie "Ein Herz und eine Seele".
In der Serie geht es um die beiden konkurrierenden Detekteien Roth und Löffelhardt, die eigentlich verschiedener nicht sein können. Bruno Roth wird mit seiner cleveren, selbstbewussten Art hervorragend von Manfred Krug dargestellt. Sehr detailliert zeigt Manfred Krug mit der Verkörperung des Bruno Roth dessen leicht snobistische Ansätze. Immer wieder tendiert er zu rein profitbedachtem Handeln. Schließlich führt er auch ein gut situiertes Leben und die alte Villa in Berlin-Lichterfelde, mit Olga (Eva Maria Bauer), der Frau seines Bruders und ihrem Sohn Uli (Peter Seum) nebst Freundin Ricarda (Ute Willing) wollen auch noch versorgt sein. Da hat sein Gegenpart Albert Löffelhardt, gespielt von Klaus Löwitsch, schon ganz andere Prioritäten in Bezug auf seine Lebensgestaltung gesetzt. Immer kurz vor der Pleite, sein Büro in einem alten "Tante-Emma-Laden", ist er gezwungen wirklich jeden Auftrag anzunehmen, um zu überleben. Treffen diese beiden Männer bei der Bearbeitung eines Falles nun aufeinander, ist natürlich schon ein Konflikt allein aus der Lebenseinstellung heraus, schon fast nicht mehr zu vermeiden. Wobei eben diese Situation und das gezwungenermaßen Zusammen arbeiten, natürlich gleichzeitig ein wunderbarer Katalysator bei der Erfüllung ihrer Aufgaben sind.
Eine Aussage in Bezug auf die bildliche Qualität aller Episoden zu machen ist unmöglich. Dafür ist die Qualität der Bilder zu unterschiedlich, sie wechselt zum Teil von Folge zu Folge. Tendenziell kann gesagt werden, dass sich das Bild mit jeder weiteren neuen Episode ein wenig verbessert. Ihr Alter kann diese über 20 Jahre alte Produktion aber nicht verleugnen. Es treten die üblichen Minderungen, wie Unschärfen oder schwacher Kontrast im Bild, in unterschiedlichen Ausprägungen auf. Gut gelungen ist der Transfer der ca. 900 Minuten dauernden Filmlaufzeit im Bildformat 4:3 Vollbild (1.33:1). Hier treten kaum Fehler oder Artefakte im Bild auf. Auch die erfreulich geringen mechanischen Beschädigungen am Filmmaterial fallen gering aus. Selbiges trifft im übrigem auch für das Bildrauschen zu, welches kaum bemerkbar und schon gar nicht störend in Erscheinung tritt.
Die DVD - Menüs sind sehr nett animiert und übersichtlich gestaltet. Etwas vermisse ich die Möglichkeit, mehrere Titel einer DVD hintereinander abspielen zu können. Extras gibt es auf dieser DVD - Veröffentlichung keine. Tonbewertung
Der Ton im deutschen Dolby Digital 2.0 ist in seinen qualitativen Eigenschaften im guten mittleren Bereich angesiedelt. Auch ihm sind die über 20 Jahre seit seiner Aufnahme schon anzumerken. Die Verständlichkeit der Dialoge der Darsteller bleibt aber immer gegeben. Höhen und Tiefen sind nicht besonders stark ausgeprägt, so bleibt der Ton in doch recht schlichten linearen Einstellungen. Vergessen wurden leider die Gehörlosen und Hörgeschädigten und es finden sich keine Untertitel auf dieser DVD – Box. Im Gesamteindruck kann der Ton, auch mit seinen leichten altersbedingten Schwächen, überzeugen.
Gesamturteil
Eine eher nicht so bekannte TV-Serie wurde hier von "ARD-Video" auf DVD veröffentlicht. Zweifelsohne hebt sie sich wohltuend von anderen Produktionen dieses Filmgenres ab. Selbst mit einigen Schwächen in Bild und Ton immer noch zu empfehlen. Dafür entschädigt eine unterhaltende Story mit Top-Darstellern.
Autor: Torsten
Detektivbüro Roth - Staffel 2
Inhalt
Der selbstbewusste und schlaue Bruno Roth ist Detektiv in Berlin-Lichterfelde und ermittelt in lukrativen Fällen von Industriespionage, Versicherungsbetrug, Sabotage, Erbschleicherei oder Kunstfälschung. Seine Mitstreiter sind Olga, die Frau seines Bruders, deren Sohn Uli und Brunos attraktive Freundin Ricarda. Die Duisburger Detektei Löffelhardt in einem alten Tante-Emma-Laden ist das komplette Gegenteil: Ständig um seine Existenz kämpfend ist Albert Löffelhardt jeder Fall recht. Wenn sich die Wege beider Detekteien kreuzen, arbeiten die beiden Streithähne notgedrungen zusammen. Trotz allem verbindet die Konkurrenten, die sich immer wieder ungewollt treffen, eine Art Freundschaft. Schließlich hat Löffelhardt die Nase voll und verschwindet. Sein Nachfolger Egon Fetzer hat hehre Ziele und will den Laden zur Detektiv-Akademie umgestalten.
Bildbewertung Nachdem vor einiger Zeit bereits die ersten zwanzig Folgen dieser 80er Jahre-Kult-Serie, in der Berliner Schnauze auf den Charme des Ruhrpotts trifft, auf DVD veröffentlicht wurden, folgen nun die restlichen fünfzehn, der insgesamt 35 entstandenen Folgen der Reihe "Detektivbüro Roth" auf den vier DVDs dieser DVD-Box von "ARD-VIDEO".
In der Serie geht es um die beiden konkurrierenden Detekteien "Roth" und "Löffelhardt", die eigentlich verschiedener nicht sein können. Bruno Roth wird mit seiner cleveren, selbstbewussten Art hervorragend von Manfred Krug dargestellt. Sehr detailliert zeigt Manfred Krug mit der Verkörperung des Bruno Roth dessen leicht snobistische Ansätze. Immer wieder tendiert er zu rein profitbedachtem Handeln. Schließlich führt er auch ein gut situiertes Leben und die alte Villa in Berlin-Lichterfelde, mit "Olga" (Eva Maria Bauer 1923-2006), der Frau seines Bruders und ihrem Sohn "Uli" (Peter Seum 1949-1998) nebst Freundin Ricarda (Ute Willing) wollen auch noch versorgt sein.
Da hat sein Gegenpart Albert Löffelhardt, gespielt von Klaus Löwitsch (1936-2002), schon ganz andere Prioritäten in Bezug auf seine Lebensgestaltung gesetzt. Immer kurz vor der Pleite, sein Büro in einem alten "Tante-Emma-Laden", ist er gezwungen wirklich jeden Auftrag anzunehmen, um zu überleben. Treffen diese beiden Männer bei der Bearbeitung eines Falles nun aufeinander, ist natürlich schon ein Konflikt allein aus der Lebenseinstellung heraus, fast nicht mehr zu vermeiden. Wobei eben diese Situation und das gezwungenermaßen Zusammen- arbeiten, natürlich gleichzeitig ein wunderbarer Katalysator bei der Erfüllung ihrer Aufgaben sind. Als dann eines Tages Löffelhardt doch alles zuviel wird, verkauft er seine Detektei und verschwindet urplötzlich von der Bildfläche auf der ganz allein nur seine Freundin "Irene" (Hildegard Krekel) zurück bleibt. Nun schlägt die große Stunde von Egon Fetzer, gespielt durch den unvergessenen Heinz Schubert (1925-1999). Voller großer Pläne und der Idee von einer eigenen Detektiv-Akademie will er, der eher als notorischer Besserwisser bekannte ehemalige Wachmann, allen zeigen wie es geht und hofft auf seinen großen Durchbruch und Erfolg.
Verpackt in einen Hochglanzpappschuber finden sich in einem mittig aufklappbaren, ebenfalls aus Hartpapier mit Hochglanz hergestellten Digipack, jeweils zwei DVDs leicht versetzt übereinanderliegend. Schuber und auch der Digipack sind mit Fotos und Informationen zur Reihe gestaltet.
Die ca. 735 Minuten Gesamtlaufzeit von den vier DVDs der Veröffentlichung kommen im Bildformat 4:3 Vollbild (1.33:1) zur Ansicht.Dabei zeigt sich das Bild in einer Qualität, die in etwa dem der Ausstrahlung im TV gleichkommt. Auch wenn sich das Produktionsdatum der Folgen von dieser DVD-Box, welches in den Achtzigern lag, nicht ganz übersehen lässt, so kann im Ganzen gesehen das Bild dennoch als gelungen gewertet werden. Die Farben sind zumeist recht gut ausgeprägt und mit kleineren Ausnahmen auch recht natürlich. Schärfe und Kontrast zeigen sich in der zu erwartenden Qualität einer Fernsehproduktion der achtziger Jahre. Erfreulich gering fallen mechanische Beschädigungen am Filmmaterial auf. Ein eher gering zu bemerkendes Bildrauschen und auch teilweise vorhandene leichte Unruhen im Bild, sind in Anbetracht des Alters der Produktion verständlich und auch nicht wirklich störend.
Die übersichtlich gestalteten DVD - Menüs sind animiert und mit der Titelmusik der Reihe von Frank Duval unterlegt. Etwas vermisse ich die Möglichkeit, mehrere Titel einer DVD hintereinander abspielen zu können. Ein Kapitelmenü kommt nicht zur Ansicht, jedoch sind die einzelnen Folgen mit Kapitelmarkern versehen, so dass auch die Möglichkeit von Kapitelsprüngen besteht. Extras, außer einigen Trailern zu weiteren Veröffentlichungen aus dem Hause "ARD-Video", finden sich keine weiteren auf dieser DVD-Box.
Tonbewertung Der Ton im deutschen Dolby Digital 2.0 ist in seinen qualitativen Eigenschaften im guten mittleren Bereich angesiedelt. Auch ihm sind die über 20 Jahre seit seiner Aufnahme schon anzumerken. Die Verständlichkeit der Dialoge der Darsteller bleibt aber immer gegeben. Höhen und Tiefen sind nicht besonders stark ausgeprägt, so bleibt der Ton in doch recht schlichten linearen Einstellungen. Untertitel oder weitere Sprachfassungen gibt es nicht bei dieser sonst gelungenen Veröffentlichung. Im Gesamteindruck kann der Ton, auch mit seinen leichten altersbedingten Schwächen, überzeugen.
Gesamturteil
Eine eher nicht so bekannte TV-Serie wurde hier von "ARD-Video" mit den letzten fehlenden 15 Folgen auf DVD veröffentlicht. Zweifelsohne hebt sie sich wohltuend von anderen Produktionen dieses Filmgenres ab. Selbst mit ihrem Charme der Achtziger und einer nicht abzusprechenden Nostalgie, welche dieser Reihe inne liegt, vermag sie es aber auch noch heute, so viele Jahre nach ihrer Entstehung, noch immer bestens zu unterhalten. Wunderbar und einfach nur schön, wieder einmal Größen wie Peter Seum, Heinz Schubert und Klaus Löwitsch, aber ebenso die vielen anderen in dieser Serie sehen und erleben zu können. Empfehlenswert.