Dank der freundlichen Unterstützung von ARD Video
hier nun eine Rezension der DVD Box
"Strassenfeger 16: Zu viele Köche / Rebellion der Verlorenen".

Inhalt
Zu viele Köche
Nur die Besten kochen bei dem New Yorker Event für Gourmets. Mitten drin: der bekannte New Yorker Privatdetektiv Nero Wolfe, der gutes Essen liebt. Natürlich dauert das sorglose Genießen der exzellenten Speisen nicht lange an. Eine angebliche Morddrohung, eine Warnung und ein Toter versauen Wolfe und seinem Kollegen Archie Goodwin den Appetit. Doch was hat Wolfes Freund Marko Vukow mit all dem zu tun?
Rebellion der Verlorenen
Drei im Wirtschaftswunder-Boom kläglich gescheiterte Brüder gelangen zu der Ansicht, sich ihr soziales Prestige mit Gewalt holen zu müssen. Bei dem Versuch, dies zu tun, passiert etwas Schreckliches. Die Spannung geriert nicht zuletzt aus der Verschiedenheit der Brüder.
Anbieter: ARD Video
Genre: Tv-Serie, Krimi
FSK: 12
Laufzeit: 496 min.
Medien-Typ: 4 & DVD9
Bildformat(e): 4:3 (1:33) Vollbild
Tonformat(e): Deutsch Dolby Digital 2.0 Mono
Darsteller: Kurt Wilhelm, Fritz Umgelter, Horst Tappert, Joachim Fuchsberger, Joachim Teege
Verpackung: Digipak
Der Fünfteiler "Zu viele Köche" wurde im Jahr 1960 als einer der ersten Strassenfeger produziert. Auch "Rebellion der Verlorenen" stammt aus dieser Zeit, ist aber mit dem Produktionsjahr 1969 etwas jünger. Die damals als Fernsehmehrteiler produzierten Reihen, sind in schwarz-weiss und dem Bildformat 4:3 produziert.
Die gesamte Gestaltung ist zeittypisch eher ruhig und Handlungsbasiert. Grosses Gewicht liegt auf den Dialogen, die Mehrteiler bestehen hauptsächlich aus weitestgehend statischen Aufnahmen.
Altersbedingt lassen sich trotz aufwändiger Bildrekonstruktion Verschmutzungen und Beschädigungen des Ausgangsmaterials nicht vollständig beseitigen. Dennoch sind Störungen des Bildeindruckes erfreulich selten.
Die Bildschärfe ist im Hinblick auf das Alter sehr hoch und auch Schwarz- bzw. Grauwerte können überzeugen. Ebenso positiv fällt auf, dass gerade schwarz-weiß-typische Überstrahlungen heller auf dunkle Flächen nicht bzw. Kaum auftreten.
Allerdings fällt "Zu viele Köche" vor allem in Bezug auf Bildschärfe, wie auch Schwarzwerte etwas ab. Denn auch wenn in vielen Szenen schwarze Flächen kräftig dargestellt werden, verwaschen sie in einigen Szenen doch zu grau. Auch die Tiefenschärfe ist nicht optimal, im Hinblick auf das Alter des Ausgangsmaterials ist dies jedoch verzeihlich.
Die Menüs sind wie schon bei den anderen Teilen animiert, jedoch einfach und gut bedienbar gehalten. Die Auswahl zwischen den einzelnen Teilen der Reihe erfolgt direkt im Hauptmenü.Weiter sind Interviews mit Joachim Fuchsberger und Martin Lüttge enthalten. Insgesamt handelt es sich um eine technisch angemessene und dem Alter des Ursprungsmaterials angemessene Veröffentlichung.
Tonbewertung:
Der Ton liegt jeweils im Format Dolby Digital 2.0 in der Sprache Deutsch vor. Untertitel sind nicht vorhanden. Die Dialoge, welche die überwiegende Handlung der Mehrteiler ausmachen sind gut verständlich, auch wenn gelegentlich, wie es in dieser Zeit typisch war, die Musikuntermalung aus heutiger Sicht ungewohnt dominant ist. Dies macht jedoch den Charme älterer Krimiveröffentlichungen aus und ist keinesfalls als Mangel zu sehen. Die Stimmen klingen natürlich und bezogen auf die Entstehungszeit überraschend voll, wenn auch im Vergleich mit heutigen Produktionen noch etwas bassarm. Dennoch muss man von einer, auch bezüglich der Umsetzung des Tons, von einer gelungenen Veröffentlichung sprechen.
Gesamturteil:
Beste Unterhaltung aus der Vergangenheit - das verspricht die Strassenfeger-Reihe. Und auch dieser Teil hält, was er verspricht. Mit Schauspielern wie Horst Tappert oder Joachim Fuchsberger waren die Mehrteiler mit der ersten Garde der damaligen Zeit besetzt und überzeugten mit intelligenter Geschichte und interessanter Umsetzung. Ob "Zu viele Köche" oder "Rebellion der Verlorenen", der Zuschauer wird von der ersten Minute in den Bann der Mehrteiler gezogen und begeistert.
Autor: Christian

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