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  Strassenfeger 18: Das Ding - Härte 10
 

              Dank der freundlichen Unterstützung von ARD Video hier nun eine
                 Rezension der DVD Box "Strassenfeger 18: Das Ding / Härte 10".
 

     

Inhalt

                            

"Das Ding"

Rocky (Wayne Laryea), Sprinter (Stephan Schwartz), Engelchen (Uwe Ochsenknecht) und Joker (Roadent) haben eines gemein: Sie sind unzufrieden mit ihrer Gesamtsituation. Zusammen mit ihrer Komplizin Michaela (Caroline Chaniolleau) schmieden die fünf Freunde bei der Bundeswehr einen genialen Plan wie sie zu Geld kommen. Nur eines haben sie vergessen, bei ihrem herrlich ausgebufften Täuschungsmanöver und ihrem köstlich anzusehenden Überfall auf einen Geldtransporter. Dass ihre Beute aus lauter frisch geprägten Fünf-Mark-Münzen nicht nur millionen- sondern auch tonnenschwer wiegt.

                               

"Härte 10"

Es ist die Geschichte von der attraktiven Nadine Mercier (Olga Georges-Picot), die über ihren Geliebten Abdul Carraco (Arthur Brauss) blutjung an den Diamantenschmuggel gerät. Dass er ein rückgratloser Killer ist, spürt sie bald am eigenen Leib. Fluchtartig verlässt sie die Wüste und fliegt nach Europa. In der Maschine lernt sie den wohlhabenden Martin Melchior (Wolfgang Kieling) kennen - sie heiraten. Viel zu spät merkt sie, dass auch er über Leichen geht. Zurück in Südafrika gerät sie nicht nur an ihre neue Liebe Piet van Straaten (Horst Janson), sondern auch ins Visier ihres rachedurstigen Mannes...



Anbieter:
ARD Video

Genre: Tv-Serie, Krimi

FSK: 12

Laufzeit: 590 min.

Medien-Typ: 4 & DVD9

Bildformat(e): 4:3 (1:33) Vollbild

Tonformat(e): Deutsch Dolby Digital 2.0 Mono

Darsteller: Uwe Ochsenknecht, Wayne Laryea, Stephan Schwartz u.v.m.

Regie: Ulrich Edel, Gordon Flemyng

Verpackung: Digipak

              
        
         
         
          
            

     
          
           
                                                                                                        
                                                             


Die Miniserien „Das Ding“ und „Härte 10“ stammen aus den Jahren 1974 bzw. 1979. Beide Miniserien sind daher bereits in Farbe aufgenommen, auch wenn diese insbesondere bei „Das Ding“ altersbedingt etwas verwaschen wirkt.

Dennoch wurde bei der zweifellos notwendigen digitalen Bildrestauration gute Arbeit geleistet. Das Bild wurde von Verschmutzungen, Beschädigungen und Laufstreifen befreit, ohne dass durch die Bearbeitung das typische Flair der 70er, welches auch durch etwas verwaschene Farben ausgemacht wird, zu zerstören. Die Digitalisierung erfolgte, ohne dass durch die Bearbeitung zusätzliche Bildprobleme, wie Kompressionsartefakte, übersteuerte Schärfe etc., verursacht wurde. 

Zurück bleibt ein durchweg guter Bildeindruck. Zwar verbleiben altersbedingt unvermeidbare Mängel, darunter auch Tiefenunschärfe, die bereits genannten teilweise sehr schwachen Farben und auch überstrahlende helle Flächen, dafür wurden jedoch nahezu alle Verschmutzungen und Beschädigungen des Ausgangsmaterials repariert.

Großartige Aufnahmen aus „Härte 10“ aber auch das Bild von „Das Ding“ erstrahlen in völlig neuem Glanz, wie man sie noch nie sehen konnte. Ganz im Stil amerikanischer Serien der 70er wird vor allem „Härte 10“ von actionreichen Außenaufnahmen, wilden und doch unecht wirkenden Schlägereien und einigen Stunts bestimmt. Dies tut der Spannung keinen Abbruch, da auch dieser Umstand den Zeitgeist trifft und einfach typisch für Produktionen aus dieser Zeitspanne ist. Erwartungsgemäß gut fallen Bildschärfe, Helligkeit und Kontrast aus. Auch die Schwarzwerte können überzeugen.

Das Menü der DVD ist der Reihe angepasst funktional und ansehnlich zugleich. Es ermöglicht die Auswahl zwischen den einzelnen Folgen, sowie Interviews mit Uwe Ochsenknecht und Horst Janson. Insgesamt hinterlässt die Veröffentlichung einen sehr guten Bildeindruck.
                            
    
                                   
Tonbewertung
Der Ton liegt im Format Dolby Digital 2.0 Mono vor. Sprachauswahl ist naturgemäß nicht vorhanden, auf Untertitel wurde verzichtet. Die im Vordergrund stehenden Dialoge sind in beiden Miniserien gut zu verstehen und klingen natürlich. Allerdings wirkt die Musik teilweise sehr dominant. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Fehler im Mix, sondern vielmehr um ein für die Zeit prägendes Stilelement, das lobenswerterweise auch bei der DVD-Umsetzung trotz Nachbearbeitung erhalten blieb.

Hervorzuheben bleibt die atmosphärische Musik der 70er, die die Miniserie „Das Ding“ ausschmückt. Ob Jimi Hendrix oder die Rolling Stones, der Zeitgeist wurde auch musikalisch eingefangen. Auch wenn die Bässe kräftiger ausfallen könnten, ist der Gesamteindruck des Tones sehr gut.



Gesamturteil
TV-Kult der Extraklasse, das ist die Straßenfeger-Edition 18. Fans haben lange auf ein Wiedersehen mit den beiden Miniserien gehofft und aufgrund der hochwertigen Nachbearbeitung noch mehr bekommen, als man sich eigentlich erhoffen konnte. Aber auch Neueinsteiger, denen die Miniserien bislang verborgen blieben und di etwas mit Serien der 70er anfangen können, werden ihre Freude mit diesem Teil der Straßenfeger haben. Stunden voller Spannung und Nervenkitzel  verspricht Straßenfeger 18 und enttäuscht dabei nicht.

Autor: Christian




                       
               
                                       


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